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Sollten wir manche Kirchen meiden?

  • 26. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Nov. 2025

In manchen Gemeinden wird weder das Evangelium gepredigt, noch ein gesundes und liebevolles Miteinander gelebt. Sollte man da trotzdem hingehen? Vielleicht. Vielleicht können wir uns einbringen und etwas bewegen, etwas verbessern. Aber es ist legitim - vielleicht auch notwendig - Gäste dort zu integrieren, wo sie Jesus durch die Predigt und die Gemeinschaft wirklich kennenlernen können. Nur, weil irgendwo die "richtige" Theologie gelehrt wird, bedeutet es nicht, dass sie auch umgesetzt wird. Und auch nicht in jeder Adventgemeinde wird das Evangelium gepredigt. Diesen Satz von Ellen White habe ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört:


"Nehmen Sie die jungen Männer und Frauen und bringen Sie sie an Orte, wo sie möglichst wenig mit unseren Kirchen in Berührung kommen, damit die geringe Frömmigkeit, die heutzutage vorherrscht, ihre Vorstellungen davon, was es bedeutet, ein Christ zu sein, nicht beeinflusst."

Ellen G. White, Manuscript Releases (Silver Spring, Md.: Ellen G. White Estate, 1993), vol. 12, pp. 332, 333.


Wo wenig Liebe und wenig Demut herrscht, wird der Glaube nicht wachsen. Wo Kontrolle und Verurteilung stattfinden, wird kein Mensch durch die Wahrheit frei, sondern durch sie gefangen genommen. Im schlimmsten Fall kann man in ungesunden und unchristlichen Gemeinschaften durchaus Schaden nehmen. Das kann bis zu geistlichem (oder natürlich auch sexuellem) Missbrauch gehen. Zum Glück kann man Gott ja auch an anderen Orten finden. Denn er ist nicht an ein Haus gebunden.


 
 
 

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